• Schulen im ländlichen Raum sollen nicht mehr geschlossen werden, nur weil die Schülerzahlen in einem oder mehreren Jahren nicht ausreichend sind, hier soll mindestens die Schulnetzplanung von 2012 als Ausgangspunkt genommen werden.
  • Klassenteiler auf maximal 25 Schüler für herabsenken / bei Grundschulen, die Probleme mit der Mindestschülerzahl von 15 haben, auf unter 15 herabsenken
  • Ausstattung der Schulen mit dem Schulalltag entsprechend zahlreichen Lehrerkapazitäten und 100% Ergänzungsbereich für alle Schularten
  • Klassenleiterstunden im Grundbereich der Stundenzuweisung
  • Kostenlose Schülerbeförderung für alle Schüler finanziert durch den Freistaat Sachsen. Mindestens jedoch ein sachsenweites Schülerticket was für max. 10 Euro pro Monat sachsenweites Fahren mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr ermöglicht. Und dazu natürlich auch einen Stärkung des ÖPNV im ländlichen Raum, Anbindung aller Ortschaften und Ortsteile und eine sinnvolle Taktung nicht 2 Busse am Tag (einen wenn Schultag beginnt und einen wenn der Schultag endet), man muss auch zu Sport, zur Kultur, zu Praktika, GTA, Hort usw. kommen!
  • Schulsozialarbeiter an jeder Schule etablieren, durch den Freistaat Sachsen finanziert. Hier geht es darum, einen Anspruch zu formulieren. Wir möchten nicht jeder Schule einen aufdrängen, jedoch die Schule, die in der Schulkonferenz sagt: Wir brauchen Schulsozialarbeit, muss einen Anspruch darauf haben! Manchmal braucht man vielleicht 2 (männlich und weiblich) und manchmal bei kleinen dörflichen Schulen mit kleinen Klassen, kommt man nicht auf die Idee so etwas zu wollen.
  • Zeitgemäße Ausstattung der Schüler und Lehrer mit Sach- und Finanzmitteln und weiteren notwendigen Ressourcen, auch für GTA und Berufs- und Studienorientierung
  • Lernmittelfreiheit soll erhalten bleiben. Der eingestellte Betrag muss dem tatsächlichen Bedarf entsprechen. Derzeit ist das nicht der Fall: 5 Mio. sind eingestellt, ca. 30 Mio. werden benötigt. Die Finanzierung muss auch hier durch den Freistaat erfolgen.
  • Längeres gemeinsames Lernen bis Klasse 6 oder 8
  • Der Schulträger soll gemeinsam mit der SBA dem Schulleiter und den Lehrern weisungsbefugt sein, dies schließt auch eine bessere Beteiligung bei Besetzung Schulleiterstellen ein.
  • Das Schulbau-Musterraumkonzept muss außer Kraft gesetzt werden. Es ist völlig veraltet, sieht z. B. nur Speiseräume für 10-15 % der Schüler vor, keine Räume für SSA, ER, SR oder alternative pädagogische Konzepte.

Themen, die verbesserungswürdig bzw. diskussionswürdig sind:

  • Bindende Bildungsempfehlung in der 6. Klasse für Oberschüler (Haupt-/Realschulgang) > Gymnasiasten erhalten auch eine Empfehlung, ob sie ihren Bildungsgang an einer Realschule fortsetzen sollen. Diese Empfehlung ist nicht bindend.
  • Hier sollte der Gleichheitsgrundsatz gelten: Eine bindende Empfehlung für alle 6.-Klässler oder für keinen.
  • Schulessenversorgung: Speiseräume müssen vorhanden sein.
  • Einheitliche Benotungssysteme (z.B. Note 1 ab 99% 98% / 97%)